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Schätze aus Fröbels Nachlass

Zu den archivalischen Schätzen des Friedrich-Fröbel-Museums gehört ein beträchtlicher Teil des handschriftlichen Nachlasses Friedrich Fröbels und seiner Mitstreiter, insbesondere aus der Zeit der Kindergartengründung von 1840 bis zum Tod Fröbels 1852. Der sogenannte Blankenburger Nachlass (BLM) gehört zu den drei Hauptarchiven der Fröbel-Forschung.

Die von Fröbel verfassten Briefe aus den Beständen des Archivs im Friedrich-Fröbel-Museum sind digitalisiert und über die Homepage der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin unter www.bbf.dipf.de/digitale-bbf/editionen/froebel einsehbar.

Weitere Bestände befinden sich in Berlin. Der sogenannte Keilhauer Nachlass (KN) enthält die chronologisch geordneten Briefe aus der Schweizer Zeit Fröbels (1831–1836) und befindet sich unter der Signatur Nachlass 186 (Friedrich Fröbel) in der Staatsbibliothek zu Berlin. Der Berliner Nachlass (BN) als der umfangreichste befindet sich in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin.
 

Kontakte

Staatsbibliothek zu Berlin
Handschriftenabteilung
Potsdamer Str. 33
D-10785 Berlin (Tiergarten)
Tel.: (030) 2 66 – 28 41
E-Mail: handschriftenabt(at)sbb.spk-berlin.de


Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung
Warschauer Str. 34–38
10243 Berlin
Tel. (030) 29 33 60 – 12
E-Mail: ausleihe(at)bbf.dipf.de

Bestände

Die derzeitige archivalische Struktur wurde von Helene L. Klostermann (1858–1935) vermutlich 1927 erarbeitet. Die von ihr angelegte Mappenfolge begründet ein chronologisches Ordnungsprinzip, das den Katalog bestimmt. Der handschriftliche Nachlass, zum Teil aber auch Druckschriften, sind in 34 Mappen untergebracht.

Der Bad Blankenburger archivalische Bestand umfasst:

  • etwa 235 Briefe von Fröbel
  • über 40 von ihm verfasste Briefentwürfe
  • ca. 370 Notizzettel Fröbels
  • Bestand von Briefen an Fröbel, der sich mit ca. 1000 Stück beziffern lässt
  • Briefe Fröbels an Professor Weiss in Berlin während seiner Zeit als Lützower Jäger (Mappe II)
  • Briefwechsel Fröbels mit Friederike Schmidt, der „Muhme Schmidt“ aus den Jahren 1840–1851 (Mappe XIV)
  • Großteil des Briefwechsels mit seiner zweiten Frau Louise Fröbel (XXIII und XXIV)
  • Dokumente zur Entstehung der »Mutter- und Koselieder« von 1844
  • Druckausgabe der »Hundert Lieder für das Spiel mit dem Ball« von 1844 (Mappe XII)

Nutzungsbedingungen

Bei der Bibliothek des Friedrich-Fröbel-Museums handelt es sich um eine Präsenzbibliothek. Kopien von Zeitschriften aus der Bibliothek sind nicht möglich.

Die Bestände des Archivs und der Bibliothek stehen nach Stellung eines Nutzungsantrages und vorheriger Anmeldung für Forschungszwecke zur Verfügung.